Insights

Hier schenke ich dir Einblicke in die Welt des Coachings 

Hypnose und Trance

Hypnose bedeutet immer Selbsthypnose, weil Trance ein selbstregulierender Bewusstseinszustand ist.
Die Trance ist ein entspannter Zustand. Er unterscheidet sich vom täglichen Wachzustand, durch Einengung des Bewusstseins auf einen ganz bestimmten Fokus und entspricht also höchster Konzentration. Der Hypnotisant registriert weniger seine Umgebung, dafür mehr seine innere Welt und Empfinden.

Hypnose ist nicht der schläfrige Zustand der Trance, sondern wofür man diese Trance nutzt.
Der Coach sorgt für die äußere Stabilität dieser Trance (die Sicherheit) und für die ungehinderte Umsetzung der (hypnotischen) Ziele.
Eine alltagsübliche Form der Hypnose ist zum Beispiel die Gute-Nacht-Geschichte.
Das Ziel ist das Einschlafen des Kindes. Aufgrund der äußeren Rahmenbdeingungen (gedimmtes Licht, im Bett liegen, Schlafanzug,...) und der Kommunikation unter Nutzung der Trance (ruhige Stimme, Fokus/Konzentration auf den Inhat des Textes,...) wird -bei ­­innerer Zustimmung des Kindes- das Einschlafen erreicht.

Der freie Wille ist immer Grundlage des Coachings mit Hypnose und während der Arbeit jederzeit gewährleistet. Es kann nur das umgesetzt werden, was der Hypnotisant auch im Wachzustand, unter bestimmten Voraussetzungen bereit ist zu tun.

 

Jacqueline Roemmele Coaching
Heilbronn

Das Unterbewusste und das Unbewusste

Das Unterbewusste  steuert bspw. unser Nervensystem, also körperliche Funktionen, über die wir uns bewusst keine Gedanken machen (müssen), wie Atmen, Darmbewegung, Gehen. Wenn wir gesund sind, überlegen wir uns nicht bewusst, wann genau welcher Muskel beim Gehen oder Halten einer Tasse zum Einsatz kommt, oder welche Muskelgruppen verantwortlich sind, bevor wir zum Smartphone greifen. Ein weiteres Beispiel ist das Phänomen, wenn wir uns für ein neues Auto, ein spezifisches Modell interessieren, sehen wir plötzlich gefühlt immer und überall genau dieses Modell. Das liegt an unseren Filtern die entscheiden, was genau in unserem bewussten Verstand ankommt und, was daran vorbei geschleust wird. Im bewussten Verstand kommen pro Sekunde nur 7-10 Reize von über 2.000.000 Reizen an, die wir über unsere 5 Sinne erfassen. Die restlichen, die der Filter für die momentane Ausgangslage nutzlos bewertet, würden uns überfordern und werden vorher ausgefiltert. Diese ausgefilterten Reize sind im Unterbewussten gespeichert und werden mit bereits vorliegenden Informationen verknüpft.
Das ist ein bedeutsamer Aspekt, der zu Unzufriedenheit und komplexen, vielschichtigen Probleme im alltäglichen Leben führen kann.
So verwaltet das Unterbewusste in Verbindung mit unseren Erinnerungen, Erfahrungen und Erlebnissen im Zusammenhang mit unserem Umfeld unser Erleben.

Das Unbewusste könnte als unsere innere Stimme beschrieben werden. Als dieses Gefühl, was wir Bauchgefühl nennen. Die Intuition. Diese Stimme, die wir in stillen Momenten hören und uns zur Reflexion anregt, wenn wir zulassen mit uns selbst in Berührung zukommen. In dieser „Stille“, verbirgt sich unser individueller Kern unsere Existenz. Unser natürliches Streben und das Bedürfnis nach Entfaltung.
Diese Stimme die immer in uns ist und wir hören können, wenn wir ihr Gelegenheit und Raum geben - zum Beispiel mittels Trance und Hypnose.

 

Jacqueline Roemmele Coaching
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Stress

Stress.

Stress bringt unser Körper auf Hochtouren.
Durch äußere Stressreize stellt ein Teil unseres vegetativen (vorwiegend autonomen) Nervensystems, der Sympathikus verschiedenste Hormone bereit, die uns rein evolutionär auf Kampf oder Flucht vorbereiten. Das heisst, unser Körper bekommt durch verschieden Hormone, wie Adrenalin und Noradrenalin entsprechend viel Energie zur Verfügung gestellt und unser Organismus hat jede Menge Arbeit. Ein beschleunigter Herzschlag, hoher Blutdruck, erweiterte Pupillen, etc. … Kortisol ist ein weiteres Hormon, welches bei Stress ausgeschüttet wird. Zu hohe Dosen davon, können dem Körper auf Dauer Schaden zufügen. 
Stressreize sind unterschiedlich und entweder körperlich (durch Sturz, Beinbruch, Erbrechen etc. ) oder psychisch (verliebt sein, Kündigung, Scheidung usw.) verursacht. 
Es wird unterschieden in Distress und Eustress
Eustress ist der „gute“ Stress. Er verhilft uns zu einem angemessenen Maß an Energie. Er hilft uns beispielsweise sportliche Anforderungen zu meistern und die alltäglichen Herausforderungen, wie den Haushalt in Ordnung bringen oder mit dem Hund Gassi gehen. Beim Eustress haben wir das Gefühl alles im Griff zu haben und können die zur Verfügung gestellte Energie produktiv nutzen und fühlen uns den Anforderungen entsprechend fähig. 
Beim Distress fühlen wir uns überfordert, oder machtlos. Die permanente Alarmbereitschaft und Ausschüttung der vorher genannten Hormone werden auf Dauer zu einem Problem. Ein schneller Herzschlag, eine flache Atmung, Gereiztheit, eine erhöhte Muskelspannung und vieles mehr kann die Folge sein. Über einen längeren Zeitraum führt das zu neuronalen Umstrukturierungen im Gehirn, so dass Gelassenheit, zur Ruhe kommen oder Selbstvertrauen zum Ausnahmezustand werden können. Im Gegensatz würden Verspannungen, Bluthochdruck, Immunschwäche, erhöhte Fettaufbaubereitschaft, chron. Sauerstoffunterversorgung mit seinen Folgen folgen. 

Wichtig ist es, den wahren Auslöser des eigenen Stressempfindens zu erfahren. Wenn der Ursprung sichtbar ist, haben wir die Möglichkeit ihn zu entschärfen und dessen Auswirkung kann nicht mehr entstehen.
Mittels Coaching oder Hypnose Coaching werden diese Stressauslöser im Ursprung gefunden und entwurzelt.

 

Jacqueline Roemmele Coaching
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Angst

Angst blockiert und erzeugt Stress. 
Die Mutter aller Ängste ist Kontrollverlust. Deshalb ist es wichtig, die Gefahrensituation, die ursprünglich zur Angst geführt hat, zu finden und durch Neubewertung zu entschärfen.
Jetzt etwas genauer: Woher kommen unsere Ängste?
Angst ist ein Mechanismus, um die Wiederholung einer bereits erlebte Situation, die wir als negativ bewertet haben, zu vermeiden. Wir können spontan eine Angst bilden, durch ein schockartiges oder traumatisches Erlebnis. Oder, eine Angst entsteht über einen langen Zeitraum, so dass sie sich schleichend entwickelt und sich steigert, oder einen vermeidlich harmlosen und dennoch speziellen Auslöser hat.
Deshalb ist es wichtig, den Ursprung der Angst zu finden. Der Ursprung, auf dem sich alle damit verbundenen und weiteren Folgen aufbauen. 

In der Regel liegt diese Ursprungserfahrung in jüngster Kindheit, sogar schon in der embryonalen Phase unserer Entwicklung. 
Dazu ist es wichtig zu wissen, dass der Embryo durch die Verbindung mit der Nabelschnur zur Mutter versorgt wird und neben Blut und Nährstoffen auch weitere Informationen in Form von Hormonen übermittelt bekommt.
Beispiel: Freut sich die Mutter in der Schwangerschaft, bekommt das Baby im Bauch eine Ladung Endorphine (Glückshormone), ab und fühlt sich ähnlich gut wie die Mutter. Hat die Mutter Stress in Form von Angst oder Überforderung, bekommt das Kleine ebenso unter anderem das Stresshormon Cortisol ab und empfindet das als unangenehm, vergleichbar mit einem kleinen Stromschlag.
So lernt schon ein Fötus die Wertung gut und schlecht, mittels „tut gut“ / „tut weh“ und speichert das ab. 
Auch können Komplikationen, wie eine Nabelschnurumschlingung von Körperstellen des Fötus, weitreichende Auswirkungen für das zukünftige Leben haben. Es gibt zahlreiche Vorkommnisse die uns in diesen „sensiblen“ Stadien bis ins dritte Lebensjahr beeinflussen, bzw. prägen. 
Auf diesen Ursprungserfahrungen, die als Referenzerfahrungen dienen, bauen die vielschichtigen Entwicklungen des menschlichen Individuums auf. So können sich Ängste, Krankheiten und Anomalien bilden, die manchmal früher, und manchmal viel später zu Problemen werden und zu Einschränkungen in der Lebensqualität führen.

 

 

Jacqueline Roemmele Coaching
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Kontrollverlust und Autonomie

Kontrollverlust und Autonomie.

Kontrolle wird als dauernde Überwachung, der jemand untersteht, erklärt. Ähnlich: Aufsicht, Beaufsichtigung, Beobachtung, Überwachung.

Kontrolle scheint auch ein Mittel zur Herrschaft oder Gewalt über jemanden oder etwas zu sein.

Uns fällt meistens erst auf, welche Rolle Kontrolle in unserem Leben spielt, wenn wir sie verlieren, oder etwas oder jemand Gewalt über uns bekommt.
Wir sind gerne Herrscher/in über uns selbst und unbewusst sogar auch über andere.

Wer findet es super, sich seine Arbeitszeit selbst einzuteilen? 
Wer findet es toll, selbst zu bestimmen, wann er etwas essen kann?
Wer findet es befreiend selbst zu entscheiden, wann das Fenster im Büro geöffnet und richtig tief geatmet werden kann?
Okay.
Und was ist, wenn jemand kommt und sagt: „Nein, so nicht!“? Erstmal unbefriedigend, oder? Und das bekannte Fass fängt an, voll zu laufen, bis es vielleicht sogar zum Überlaufen kommt.

Und so nähern wir uns dem Kontrollverlust. Genauer, dem Verlust unserer Autonomie, also unserer Unabhängigkeit, der Eigenständigkeit, unserer Selbstbestimmtheit.
Autonomie ist ein psychisches Grundbedürfnis. Bei manchen Menschen ist dieses Bedürfnis schwächer ausgeprägt und bei anderen ist das Bedürfnis nach Selbstbestimmtheit stärker vorhanden.
Wir haben dadurch das Gefühl handlungsfähig zu sein und das gibt uns scheinbar Sicherheit.
Wenn wir uns sicher fühlen, in unserem Umfeld, in unserem Können oder auch in unserem Sein (Selbstsicherheit), bewegen wir uns frei und können uns entfalten.
Um diese individuelle Sicherheit aufrecht zu erhalten, lässt sich unsere Psyche einiges einfallen, denn es geht im weitesten Sinne um unser Überleben zu sichern.

Kontrollverlust kann in uns verschiedene Ängste auslösen, die massive Folgen für uns und unser Umfeld haben können. Ängste in Form von Verhaltensauffälligkeiten, verschiedenen Phobien, bis hin zu cleveren körperlichen Symptomen.

Siehe dazu auch den Punkt Angst.

 

Jacqueline Roemmele Coaching
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Das Streben der Psyche

Das Streben der Psyche ist die Gestaltungsmacht.
Ein schönes Bild für unsere Psyche ist ein Tropfen Tinte auf Löschpapier. Wir versuchen uns, so weit wie möglich auszubreiten.
Wir haben die Absicht uns auszubreiten, uns zu verwirklichen, uns selbst zu erfahren und dauerhaft zu erhalten. 
Deshalb gefällt es uns überhaupt nicht, wenn wir Einschränkung erfahren. Jede unfreiwillige Einschränkung führt zu Unzufriedenheit, Frustration, Resignation, Stress und später sehr wahrscheinlich auch zu Krankheit.

Maximale Entfaltung und Erleben, das will die Psyche.

 

 

Jacqueline Roemmele Coaching
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Widerstand

Was verstehst du unter einem inneren Widerstand? Kennst du das - eine innere Abwehrhaltung?

Der Mensch und all sein Sein ist unbeschreiblich perfekt organisiert. Die Psyche des Menschen ist permanent auf Selbsterhalt und Entwicklung ausgerichtet.

Ein Widerstand blockiert eine Entwicklung. Es gilt herauszufinden, aus welchem Grund sich ein Widerstand meldet. Zunächst heißt keine Entwicklung eigentlich nur Stillstand. Das kann hin und wieder notwendig und sinnvoll sein, um sich beispielsweise zu Stabilisieren oder, um das zu erhalten was gerade ist.

Wenn wir uns in einer Lebensphase befinden, in der wir uns entwickeln wollen und vorhaben zu wachsen, dann sind innere Widerstände hinderlich. Diese Widerstände habe immer eine Funktion.
Beim Coaching suchen wir den Grund, denn Transparenz schafft Klarheit. Wenn wir erkennen, was uns unbewusst beschäftig und blockiert, haben wir die Chance neu zu bewerten und konkrete Lösungsschritte zu entwickeln.

Danach gibt es keinen Grund für einen Widerstand und er ist aufgelöst.

 

 

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Selbstkonzept

Das Selbstkonzept, bestehend aus Selbstbild - Selbstwert Selbstwirksamkeitserwartung, anhand eines Beispiels:

Wenn ich morgens in den Spiegel schaue und denke „ Auweia, was für ein Loser“ (Loser=Selbstbild), dann resultiert daraus, dass ich mich selbst klein mache und mich selbst für schwach, mutlos und träge halte (Selbstwert). Mit diesem Selbstbild „Loser“ und dem damit verbundenen Selbstwert (schwach, mutlos, träge), traue ich mir nicht viel zu. Ich erwarte selbst wenig von mir, denn welche Erfolge kann ich schon von einem schwachen, mutlosen und trägen Menschen erwarten?
-> Selbstwirksamkeitserwartung = Misserfolg.

Wenn ich dagegen morgens aufstehe und im Spiegel, mit noch etwas zerknautschtem Gesicht, denke „zerknautscht, aber trotzdem cool und smart“ (cool/smart=Selbstbild), dann resultiert daraus, dass ich mich selbst unterstütze und an mich glaube. Halte mich selbst für stark, mutig und agil (Selbstwert). Mit diesem Selbstbild (cool und smart) und dem damit verbundenen Selbstwert (stark, mutig und agil), traue ich mir viel mehr zu. Ich erwarte gelingende Erfolge von mir, denn welche Erfolge kann ich als starker, mutiger und agiler Mensch sonst erwarten?
-> Selbstwirksamkeitserwartung = Erfolg.

Mein Bild darüber wie ich bin, also wie ich über mich denke, führt zu dem, was ich denke wie ich bin. 
Was ich über mich denke mündet in die Frage, was ich kann und somit tue.

Alle drei Faktoren bedingen sich gegenseitig, das funktioniert auch rückwärts: Wenn ich beispielsweise mein Knie am Tisch anstoße, könnte ich denken „ich bin so blöd“ und das beeinflusst mein Selbstbild negativ.
Ich könnte mir auch sagen, „aua, das war ein schmerzhaftes Versehen“ (achtsam/respektvoll, Selbstwert) was mein Selbstbild positiv beeinflusst.

Dieses positive Selbstbild beeinflusst nahezu alle Facetten unseres Alltags. Sei es im Business, im Zusammensein mit unseren Kindern oder Freunden. Eine echte positive innere Haltung zu uns selbst, trägt zu einem gelingenden Leben maßgeblich bei. Finde im Coaching eine Strategie, um dein Selbstkonzept zu entwickeln. 

 

 

Jacqueline Roemmele Coaching
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Ziele

Wieso sind Ziele wichtig?
Ziele dienen zur Orientierung. Wenn ich weiß wo ich hin möchte, bspw. an das Gipfelkreuz des Berges, dann gibt mir das eine Richtung vor. Wie ich dort hinkomme, steht damit noch nicht fest und es gibt sicherlich ein Paar Umwege und Hürden. Auch Flüsse und Abgründe, an denen ich vorbeikomme. Doch das Gipfelkreuz dort oben auf dem Berg weist mir die Richtung, und lässt mich wissen, wozu ich mich auf den Weg gemacht habe.

 

 

Jacqueline Roemmele Coaching
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Glaubenssätze

Ein Glaubenssatz ist der sprachliche Ausdruck von etwas, an das jemand glaubt, wovon jemand überzeugt ist, was jemand für wahr hält.
Glaubenssätze sind ein Ausdruck innerer Modelle/Ansichten, die jede Person fortlaufend entwirft und andauernd entwerfen muss, um sich in der Welt zu orientieren.
Sie sind weder gut noch schlecht, sondern eher hinderlich oder förderlich für das eigene Erleben.
Glaubenssätze können Struktur und Sicherheit geben und sind veränderbar.

Ich empfehle dir dazu einen interessanten Artikel von meinen Kollegen von Wohlglueckheit, sieh ihn dir an: 

 

 

 

Jacqueline Roemmele Coaching
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Glück

... durch einen Zufall (Zufallsglück).
... durch angenehme Empfindungen (Wohlfühlglück).
... durch den eigenen Beitrag im Leben (Werteglück).
Ein Wort. Drei Bedeutungen.

Zufallsglück

Den Jackpot im Lotto gewinnen. Zehnmal in Folge einen Sechserpasch würfeln. In einer reichen Familie geboren werden. Alle Ereignisse für welche die mathematisch berechnete Wahrscheinlichkeit besagt, dass deren Eintritt sehr unwahrscheinlich ist, die dann aber dennoch passieren bezeichnen wir als Zufallsglück.

Wohlfühlglück - entsteht von Außen nach Innen

Die Entstehung von Wohlfühlglück liegt in der Regel in der Umwelt, die als angenehm und wohltuend erlebt und wahrgenommen wird. Ein warmes Bad, ein entspannter Spaziergang, gutes Essen, ein schöner Urlaub, etwas Schönes, das ich mir kaufe, den Sonnenuntergang genießen, eine wohltuende Massage, der Aufenthalt in einem Wellness Hotel ...all dies beschreibt Momente des Wohlfühlglücks. Das Wohlfühlglück ist also abhängig von einzelnen Momenten, nichts von Dauer.

Werteglück - entsteht von Innen nach Außen

Die Entstehung von Werteglück liegt in der Regel in uns selbst begründet und resultiert aus der Anwendung der mentalen Prinzipien für Wohlbefinden. Diese Form von Glück tritt auf, wenn Menschen das tun können, was sie als wertvoll erachten. Damit ist immer das Streben nach persönlich wichtigen Werten und Zielen verbunden. Oft, jedoch nicht immer, werden dabei positive Gefühle erlebt. Manchmal ist Werteglück sogar mit dem vorübergehenden Erleben unangenehmer Gefühle verknüpft. Immer ist Werteglück aber mit persönlichen Werten und dem eigenen "Best Self" verbunden, also der bestmöglichen authentischen Ausgabe seiner Selbst im Sinne von Goethes Appell „Werde, der du bist".

Mentale Gesundheit bzw. mentales Wohlbefinden resultiert aus der Balance zwischen Wohlfühlglück und Werteglück.

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In Psychologie und Philosophie unterscheidet man zwischen zwei Arten von Glück, welche gleichermaßen bedeutsam sind: Werteglück und Wohlfühlglück.

Diese Unterscheidung wurde bereits in der antiken griechischen Philosophie durch Aristoteles eingeführt. Er beschreibt Menschen, die ausschließlich dem angenehmen, modernen luxuriösem Leben (Wohlfühlglück) nachjagen, als Sklaven und vergleicht sie mit grasenden Tieren.

Für Aristoteles besteht ein erfülltes Leben darin, moralische Werte zu verwirklichen und ein gutes, das heißt tugendhaftes und wertvolles Leben zu führen (Werteglück).

Psychologisch betrachtet resultiert aus der Balance von beiden Arten des Glücks persönliche Zufriedenheit, im Sinne des subjektiven und psychischen Wohlbefindens.

+ Das eigene Handeln wird als wert- und sinnvoll erlebt (Werteglück).
+ Wir genießen das Leben in vollen Zügen (Wohlfühlglück).

Heutzutage scheinen wir Menschen nach Glück zu streben, als wäre es in uns angelegt. Philosophisch betrachtet, strebt der Mensch evolutionär erstmal nach Überleben- ist kritisch, sicherheitsorientiert, befriedigt zuerst Bedürfnisse die das Überleben sichern. Solange diese Überlebensnotwendigen Bedürfnisse nicht gewährleistet sind, kann der Mensch keine weiteren Bedürfnisse entwicklen, erkennen oder befriedigen. Deshalb ist es wichtig zu erkennen, was wir tatsächlich heutzutage zum Überleben brauchen. Die ein oder andere Sorge oder Angst darf bei genauerem Betrachten kleiner werden und verschwinden und schafft Platz für Entwicklung.

 

Quelle: Wohlglückheit

Hypnosemanifest

DAS MAINZER HYPNOSEMANIFEST
Meine Grundlagenausbilung in Hypnose habe ich beim Zentrum für Angewandte Hypnose gemacht. 
Dort wird aktuelles Wissen, nach jüngsten wissenschaftlichen Erfahrungen über Hypnose für Praxis und Leben vermittelt.

"Das Mainzer Hypnose Manifest" wurde am 11. März 1997 von einer Arbeitsgruppe der Regionalgruppe Rhein-Main(z) für Hypnose, einem kollegialen Verbund von Hypnosetherapeuten unter Leitung von Götz Renartz formuliert (http://www.renartz.de). 
Wir arbeiten nach folgender Philosophie, Grundaussagen und mit besten Wissen und Gewissen.

Grundaussagen
1. Hypnose ist ein Phänomen menschlicher Kommunikation.

2. Die Fähigkeit hypnotischer Kommunikation, emotionale, geistige und körperliche Reaktionen auszulösen, beruht auf angeborenen psychophysiologischen Verarbeitungsweisen des Gehirns.
Trance ist dabei eine beobachtbare psychophysiologische Reaktionsweise.

3. Selbstorganisatorisch orientierte Hypnose entspricht einer optimierten hypnotischen Verfahrensweise, fördert selbstorganisatorische Entwicklungsprozesse und achtet die Würde menschlicher Selbstbestimmung in besonderem Maße.

4. Wir verstehen Hypnotherapie als Anleitung zur hypnotischen Selbsttherapie.

5. Selbstorganisatorisch orientierte Hypnose stellt sowohl den strukturierenden und gestaltenden Rahmen des hypnotherapeutischen Prozesses zur Verfügung, als auch die Mittel zur Einleitung, Aufrechterhaltung, Nutzung und Beendigung hypnotischer Erlebnis-, Verhaltens-, Lern-, und Kreationsweisen als Wesensinhalt des hypnotherapeutischen Prozesses.

6. In diesem geistigen Rahmen strukturieren die Hypnosepartner den wechselseitigen hypnotischen Kommunikationsprozess, während beide Hypnose-partner gleichzeitig in diesem Rahmen ihrem Verhalten und ihrer Beziehung die Bedeutung von Hypnose geben.

7. Selbstorganisatorische Hypnose – als Konzept – eröffnet einen selbstbezogenen Tranceraum für die Person und strukturiert diesen durch die Information über die Möglichkeit einer zugleich vertrauensvollen und liebevollen Kommunikation mit sich selbst.

8. Aufgabe von HypnotherapeutInnen ist es aus dieser Sicht, die Anleitung zur Eröffnung eines selbstbezogenen Tranceraumes zu geben und dann diesen Tranceraum selbstorganisatorisch orientiert durch die folgende Information zu strukturieren:

Es ist möglich, durch offenen, vertrauensvollen und liebevollen Kontakt mit sich, das Bewußtsein des eigenen Wesens und der eigenen Möglichkeiten zur individuellen und sinnhaften Lebensgestaltung zu entwickeln!

Das Mainzer Hypnose Manifest wurde am 11. März 1997 von einer Arbeitsgruppe der Regionalgruppe Rhein-Mainz für Hypnose, einem kollegialen Verbund von Hypnosetherapeuten unter Leitung von Götz Renartz formuliert.

 

 

Jacqueline Roemmele Coaching
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Buchtipps

Mind

Drehbuch für Meisterschaft im Leben, Smothermon, Ron (für ambitionierte Leser)
Gespräche mit Gott Vollständige Ausgabe, Neale Donald Walsch
Das Buch der Trauer: Wege aus Schmerz und Verlust, Bucay, Jorge (nicht nur bei schmerzlichen Verlusten durch Tod zu empfehlen.)
Komm, ich erzähl dir eine Geschichte, Jorge Bucay 
Kopfkino: Erkenne deine Wirklichkeit, Sacha Hübner und Thomas Ewald
Die Kunst des guten Lebens, Rolf Dobelli
Die Macht der guten Gefühle, Barbara Fredrickson
Authentizität. Die neue Wissenschaft vom geglückten Leben, Stephen Joseph
Würde: Was uns stark macht - als Einzelne und als Gesellschaft, Gerald Hüther
Geben und Nehmen: Warum Egoisten nicht immer gewinnen und hilfsbereite Menschen weiterkommen, Adam Grant
Das Café am Rande der Welt, John Strelecky (Teil 1)
Wiedersehen im Café am Rande der Welt, John Strelecky (Teil 2)
Glückliche Kängurus springen höher, Melanie Hausler
Positive Psychologie, Daniela Blickhan
Das kleine Buch der Dankbarkeit, Robert A. Emmons
Glücklich sein, Sonja Lyubomirsky
Selbstmitgefühl, Kristin Neff
Im Alltag Ruhe finden, Jon Kabat-Zinn
Im Alltag Ruhe finden, Jon Kabat-Zinn
Achtsamkeit. Ein buddhistisches Konzept erobert die Wissenschaft,  Stefan Schmidt, Christof Spitz, Michael Zimmermann
Der achtsame Weg zu Resilienz und Wohlbefinden: Wie wir unser Gehirn vor Stress und Burn-out schützen können, Linda Graham
Denken wie ein Buddha: Gelassenheit und innere Stärke durch Achtsamkeit. Wie wir unser Gehirn positiv verändern, Rick Hanson
Entdecken Sie Ihre Stärken jetzt!: Das Gallup-Prinzip für individuelle Entwicklung und erfolgreiche Führung, Marcus Buckingham, Donald O.Clifton, Volkhard 
Übungsbuch Resilienz, Fabienne Berg
* ... diese Liste wächst stetig

Ernährung

Der Ernährungskompass: Das Fazit aller wissenschaftlichen Studien zum Thema Ernährung - Mit den 12 wichtigsten Regeln der gesunden Ernährung, Bast Kast
Retreat yourself!: Loslassen und neu beginnen - Meine lebensrettenden Rezepte für Gesundheit und Glück, Merle Zirk
Deliciously Ella - Für jeden Tag: Einfache Rezepte und köstliches Essen für ein gesundes Leben, Ella Mills
Abnehmen ist leichter als Zunehmen. Das Hörbuch: Mit Starthilfe- und Begleitcoaching, Andreas Winter (empfehle ich als Hörbuch)
... diese Liste wächst stetig.
 

Wozu eignet sich Hypnose?

Hypnose ist eine Kommunikationskunst die seit Jahrhunderten besteht und ist seit 2006 sogar als eine wissenschaftlich begründete psychotherapeutische Methode vom wissenschaftlichen Beirat Psychotherapie (WBP) anerkannt. 

Sie führt uns zu unserem Wesenskern, zu unserer Inneren Stimme die gnadenlos ehrlich, wohlwollend und unendlich liebevoll ist.

Hypnose kann in folgenden Bereichen angewendet werden:

  • Ängste
  • Burnout
  • Depression
  • Essstörungen / Übergewicht
  • Zwänge / Panik
  • Süchte
  • Schmerz
  • Begleitung von Therapie
  • Trauerbewältigung
  • Lese- und Rechtschreibschwäche 
  • Tinitus
  • Schlafprobleme
  • Traumata
  • Entspannung
  • Kontakt zu Ressourcen und Stärken
  • Veränderung von Verhaltensgewohnheiten
  • Denkgewohnheiten
  • Lebensanalyse
  • Ziel, Zielfindungsprozesse
  • Resilienz
  • Mindset
  • Erfolgs- / Lebensstrategie
  • Selbstakzeptanz / Selbstliebe

 

 

 

Jacqueline Roemmele
Coaching Heilbronn

 

Quelle: Universität Tübingen